Handmade Halloween 2015

Mädels, es ist soweit: Heute ist es Zeit, die gruselige Seite des DIY zu zeigen – Handmade Halloween!

Jede von uns kennt es: Das Projekt, das gründlich in die Hose ging. Der Schnitt ist unvorteilhaft, der Stoff fällt nicht. Der Reißverschluss ist total verhunzt oder die Wickeltasche gleicht eher einem geräumigen Container. Das Rezept für die 15stöckige Pfannkuchentorte ist zwar schmackhaft, aber mit der Statik hapert es. Und diese Monster-Cookies sind total missglückt, denn Du hattest keine begnadete Hand bei der Verzierung.Halloween2013 von @DiemenDas Netz ist voll mit tollen DIY-Projekten. Facebook, Pinterest, Blogs – überall finden sich (manchmal frustrierend) viele, tolle Bilder von kreativen Ideen all der talentierten Menschen dort draußen. Atemberaubend akkurate Umsetzung und alles perfekt inszeniert in schönen Fotos, tollen Farben. Das Ergebnis – ein voller Erfolg.

Viel seltener sieht man all die Fehlschläge, Stolperfallen und kniffligen Details – an denen man aber letztendlich am meisten gelernt hat. Deswegen möchte ich euch heute auffordern, eure grandiosesten Näh-Reinfälle und DIY-Fails zu zeigen. Lasst uns gemeinsam darüber lachen, was alles schief gehen kann – und dass der Weg das Ziel ist.

Mein Handmade-Halloween-Projekt ist ein Kleid aus Viskose-Jersey. Den Stoff hatte ich während des Stoffwechsels für mein Stoffwichtel auf dem Stoffmarkt entdeckt und für mich direkt noch 2m mitgenommen, weil er mir auch so gut gefallen hatte – vor allem im dort ebenfalls hängenden Designbeispiel eines schönen Jersey-Kleides. Den Schnitt von It’s A fits gab es am selben Stand direkt dazu, also konnte nicht viel schiefgehen. Dachte ich.

Die erste Anprobe war ein Schock – was für ein Nachthemd! Da verliert die Kamera vor Schreck den Fokus.
unfall

Ich legte das Kleid frustriert beiseite. Für schlappe 2 Monate. Als ich es jetzt wieder rausholte, überlegte ich, ob es mit Änderungen noch zu retten sei. Es müsste auf jeden Fall viel, viel (viel, viel, viel!!!) kürzer sein.

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Einmal mehr musste ich bitter erfahren, dass V-Ausschnitte einfach nichts für mich sind. Aber vielleicht kann man etwas tricksen und die Ausschnittform nachträglich noch ein bisschen verbessern?

unfall_ausschnitt

Was auf jeden Fall gar nicht geht, ist die komplett falsch sitzende Empire-Naht. Sie ist viel zu niedrig und streckt den Oberkörper optisch ganz unvorteilhaft. Aber wenn man das Rockteil noch einmal abtrennt, die Brustraffung höher setzt und das Oberteil verkürzt? Vielleicht geht da noch was?unfall_empirenaht

Wenn ich das Kleid retten möchte, ist es auf jeden Fall noch ein gutes Stück Arbeit.

Aber jetzt möchte ich wissen, was bei euch so schief gegangen ist. Die Aktion ist nicht begrenzt auf Näh-Projekte. Erzählt mir, was euer DIY-Projekt so gruselig macht – und warum es gescheitert ist! Einen Monat lang könnt ihr euch verlinken. Ich bin sehr gespannt!

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CC BY-NC-SA 4.0 Handmade Halloween 2015 von Marja Katz ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Biologin aus Köln mit zwei kleinen Kinnings. Liebt ihre Familie, ihre Nähmaschine, ihr Cello.
4 comments
  1. Klasse Idee!
    Habe mir schon den Kopf zermartert, ob es irgendein Projekt gibt, dass so richtig schief gegangen ist UND von dem ich Photos habe. Bisher ist mir keines eingefallen. Denn wenn was schief läuft, wandert es sehr schnell in die Tonne. Beziehungsweise fällt der Schere zum Opfer.
    Mein momentanes Projekt entwickelt jedoch zunehmend zu so einem DIY-Albtraum, darf allerdings erst Mitte Dezember enthüllt werden.

    Liebe Grüße!
    Zedena

    1. Vielleicht sollte ich den Linkup einfach länger offen lassen… so bis nächstes Jahr Halloween 😉

      1. Habe jetzt doch noch etwas gefunden. Der Fehler war zwar nicht so umfassend, hat allerdings gereicht mir das Projekt anderthalb Jahre zu verleiden.

        Die Linkup-Zeit motiviert doch gerade dazu sich mit dem „größten Albtraum“ zu beschäftigen 😉

        LG Zedena

        1. Ich finde, Dein Projekt passt hervorragend. Und ein sehr schön motivierendes Beispiel für „Ende gut, alles gut!“ 🙂

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